Kleiner Bewerbungsratgeber:  Wie soll eine "richtige Bewerbung aussehen?


 

Erscheinungsbild


  • geheftete Unterlage
  • keine Klarsichtfolien
  • nicht länger als drei Seiten incl. Anschreiben

Bewerbungen könne auch auf bestimmte Stellen ausgerichtet werden:

Beispiel: Marketing

pfiffiges Äußeres; z.B. auffälliges Design, bunt, großes Photo, Karton

"sich selber vermarkten"

Es versteht sich von selbst, dass bei Bewerbungen um eine Stelle z.B. im REWE, Controlling usw. die Bewerbungsmappe nüchterner ausfallen muß!

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Aufbau


  • Bewerbungsanschreiben mit vollständiger Kontakt-Adresse inkl. Telefon, Fax, Handy, Homepage, email soweit vorhanden
  • Anrufbeantworter / Mailbox mit seriösem Text besprechen (keine Scherz-Texte!)
  • Im Anschreiben auf den Bezug auf konkrete Anzeige und Ansprechpartner achten
  • Wenn das nicht möglich, dann durch "Initiativbewerbung" und "An Personalabteilung" ersetzen

Grundsätzliches:


Folgende Sätze immer im Kopf haben:
  •  Warum soll die Firma mich einstellen?
  •  Was spricht aus meiner Sicht für die Firma?
  •  Was spricht deswegen für mich?
  • Die Antworten auf diese Fragen in das Anschreiben einbeziehen. 
  • Außerdem:
    • "Durch mein besonderes Interesse an......, bin besonders geeignet für..."

Das Anschreiben beenden duch:
"Ich würde mich über eine positive Antwort und ein persönliches Gespräch sehr freuen"

Insgesamt: Anschreiben nicht länger als eine Seite; kurz und prägnant

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Lebenslauf


  • Adresse als Kopf oder Fußzeile verwenden
  • Photo oben rechts (keine Urlaubsphotos, aktuelles Photo[Brille, Haare kurz/lang, Bart ja/nein])
  • Photo Rückseite mit Namen beschriften
  • Photoecken oder ablösbaren Spezialkleber verwenden
  • Wenn Photos mit dem Drucker auf das Anschreiben gedruckt werden, auf hohe Auflösung achten (1440 dpi). Beste Ergebnisse mit Photopapier.

TIP: Um Tinte zu sparen, kann man das Photo in hoher Auflösung und den Text dann anschließend mit normaler Auflösung auf das Photopapier drucken.

Persönliche Daten


  • Geburtsdatum; -ort
  • Anzahl der Geschwister
  • Name und Beschäftigung der Eltern

Schulausbildung


  • Monat, Jahr, Name der Schule
  • Schultypwechsel
  • Abschluß

Berufsausbildung


  • Dauer
  • Betrieb
  • Abschluß

Bundeswehr / Ersatzdienst


  • Einheit / Betrieb
  • ev. SaZ

Berufstätigkeit / Praxis


  • Praktika (nur mit Praxisbezug zur Ausbildung) inkl. Tätigkeit
  • diverse Aushilfstätigkeiten während des Studiums
  • Auslandsaufenthalte / Auslandssemester
  • Keine Schulnebenjobs (Zeitungsbote, Kellner usw.) angeben!

Private Aktivitäten


  • keine Hobbies außer sie passen zur Stelle;
  • Sport (nur Semiprofessionell)
  • Ehrenämter sind immer gerne gesehen, besonders wenn sie die zukünftige Stelle berühren
  • Aktivitäten im öffentlich- /rechtlichen Bereich (Parteien [ohne Nennung], Verbände, Kirchen, Studentenverbindung, Jugendorganisationen nur nennen, wenn man eine Funktion (z.B. Kassenwart, Vorsitzender usw.) in diesen Organisationen inne hat
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Anlagen


Anlagen sollten von Neu zu Alt geordnet sein
  • Belege für Aussagen aus dem Lebenslauf
  • Abi Zeugnis o.Ä.
  • Berufsausbildungszeugnis
  • Vordiplom
  • Urkunden
  • Stipendien
  • Bescheinigungen über nebenberufliche Tätigkeiten (Praktika, Arbeitszeugnisse)
  • Nicht zu viele Seminarscheine beilegen, sondern besser Notenspiegel
  • Notenübersicht nicht als Zeugnis verfälschen!
  • Bescheinigungen über Seminare, Weiterbildung (z.B. aktuelle (!) Computerkurse, Sprachen usw.)
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Allgemeines


  • Immer bei der Wahrheit bleiben
  • auf das Wesentliche beschränken (z.B. keine Schulnebenjobs)
  • Computerausdruck
  • unbedingt von einer dritten Person nochmal Korrektur lesen lassen
  • kein Rückporto oder frankierten Rückumschlag beilegen
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Gesprächsvorbereitung


  • jeden Punkt im Lebenslauf präsent haben
  • kompletten (identischen !) Unterlagensatz für sich selber mitnehmen
  • neue Unterlagen in Kopie mitbringen
  • cool bleiben, es wird keinem der Kopf abgerissen!!

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